Mittwoch, 28. Januar 2009

Muss ich mir jetzt ... äääh .... Sorgen machen?

Oder .... ääääh .... wie war das doch noch gleich? Aaaah, jetzt ist wieder alles da:
Kanadische Forscher fanden bei ehemaligen Sportlern 30 Jahre nach einer Gehirnerschütterung, dass sie schlechter in Gedächtnis- und Aufmerksamkeitstests abschnitten und eine längere Reaktionszeit hatten.
Die Wissenschafter untersuchten insgesamt 40 ehemalige Sportler. Die meisten hatten Eishockey gespielt. 19 der inzwischen 50- bis 65-jährigen Männer hatten sich vor mehr als 30 Jahren eine oder zwei Gehirnerschütterungen zugezogen. Die Forscher unterzogen die Männer diversen Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsprüfungen und testeten ihre motorische Reaktionszeit. Es zeigte sich, dass jene mit einer Gehirnerschütterung deutlich schlechter abschnitten. (Gelesen auf: www.nzz.ch)

Sportler hin. Sportler her. Aber die Sache mit den Gehirnerschütterungen will und will mir keine Ruhe lassen. Im Text ist von einer oder zwei Erschütterungen die Rede. Und wenn ich da nun an meine Kindheit zurück denke, dann ..... hmmmmm....

1. Erschütterung: Ich liebte es, mit meinem Kindergartenfreund Patrick herum zu hüpfen. Und am Tollsten hüpfte es sich definitiv auf dem Bett. Wir hüpften und hüpften und hüpften. Bis ich einmal zu schräg gehüpft bin und mir da ganz doll den Kopf an der Wand gestossen habe. Diagnose Gehirnerschütterung!

2. Erschütterung: Schlitteln hat fast so viel Spass gemacht wie das Hüpfen. Auf jeden Fall bis zu dem verhängnisvollen Tag als ich mit tempogaracho in eine Garage rein gedonnert bin und mir deftig den Kopf an der Mauer gestossen habe. Diagnose Gehirnerschütterung!

3. Erschütterung: Skifahren war natürlich ebenfalls ne ganz feine Sache. Als Walliserin wurden mir die Bretter quasi schon in die Wiege gelegt und so nutzte ich jede freie Gelegenheit, um die Hänge runter zu kurven. Oder um über Schanzen zu springen. Einmal sprang ich ... buah! ... das war der absolute Hammer!!! Nur die Sache mit der Landung habe ich nicht so ganz hin gekriegt. Auf jeden Fall bin ich ganz fürchterlich mit dem Kopf aufgeknallt. Diagnose Gehirnerschütterung!

4. Erschütterung: Ebenfalls in ganz jungen Jahren wurde ich Opfer einer architektonisch total blödsinnigen Fehlkonstruktion. Da rannte ich in einer fremden Stadt in einem fremden Quartier um ein fremdes Haus, hab mich noch kurz nach meinen Eltern umgesehen und - poing - klebte ich mit meinen knapp 100 cm schon am Balkon. (Welcher Knallfrosch hängt auf dieser Höhe einen Balkon ans Haus???). Diagnose Gehirnerschütterung!

5. Erschütterung: Hui! Diese tut mir immer noch weh wenn ich daran denke! Da stand ich ganz artig am Skilift und wartete auf den nächsten Bügel. Zur gleichen Zeit haben die Skilift-Menschen eine Eisenrolle an einem Bügel ins Tal hinunter gelassen und dabei dummerweise die physikalischen Gesetze völlig unterschätzt. Das letzte, was ich hörte, war "bück dich!" und schon wurde ich gebückt. Und zwar so heftig, dass ich dabei glatt für ein paar Minuten das Bewusstsein verloren habe. Kurzum: Diagnose Gehirnerschütterung!

Da ist ordentlich was durcheinander geraten. Wenn's jetzt jedoch noch von einer 6. Erschütterung zu berichten gäbe, dann wäre wohl alles wieder an Ort und Stelle. Man zähle mit: 1. hin geschüttelt, 2. zurück geschüttelt, 3. hin geschüttelt, 4. zurück geschüttelt, 5. hin geschüttelt ...
Vielleicht gab es diese 6. Erschütterung aber tatsächlich und ich habe sie in der Zwischenzeit einfach nur vergessen ;-)


2 Kommentare:

zentao hat gesagt…

vielleicht solltest Du ab sofort nur noch mit Helm rumlaufen
Liebe Grüsse zentao

Brigitte hat gesagt…

Das wär ne Möglichkeit!
Ich hab mich jedoch vor langer, langer Zeit dafür entschieden, mein Hirn mit so viel Gscheitem zu füllen, dass bei einer allfälligen Erschütterung definitiv nix mehr durcheinander geraten kann ;-) *lol*
Äs Grüässji üs Schaffhüse
Brigitte