Samstag, 27. Februar 2010

Lindt Passion Chocolat

[Trigami-Review]

Schokolade: Die Speise der Götter!
Und ca. 600 n. Chr. haben die Maya den Kakaobaum angebaut und danach den geernteten Kakao mit kaltem Wasser gemischt. Zwar galt Kakao damals als berauschendes Lebensmittel und war nach Ansicht der Azteken deshalb für Frauen und Kinder völlig ungeeignet (FRECHHEIT!!!). Und welchen Wert die Kakaobohne bereits damals hatte, zeigt, dass die Bohne gerne auch als Zahlungsmittel eingesetzt wurde.
Für die Entstehung des Wortes chocolate sind die grossen Schwierigkeiten der Spanier, welche die Kakaopflanze nach Europa brachten (DANKE!!!), beim Erlernen einheimischer Sprachen verantwortlich. Die Maya nannten die Schokolade chocol haa, die Azteken xocolatl. Die Spanier verbanden daraus chocol („heiss“) mit atl („Wasser“). Da sie jedoch tl am Ende eines Wortes nicht aussprechen konnten, änderten sie es einfach in te. So entstand schließlich das Wort chocolate. Nach der Verarbeitung lautet der Name im Deutschen Schokolade (im Englischen, Spanischen und Portugiesischen chocolate).
Im Übrigen wurde die Schokolade bis ins 19. Jahrhundert von den Apothekern als "Kräftigungsmittel" verkauft! Im Jahre 1839 wurde zudem in Europa die erste Milchschokolade hergestellt. 1879 gelang dem Schweizer Rodolphe Lindt durch seine Erfindung der Conche eine entscheidende Verbesserung in der Schokoladenherstellung: Die bis dahin übliche brüchig-sandige Konsistenz der handelsüblichen Schokoladen, bitter im Geschmack und keinesfalls auf der Zunge zergehend, erhielt die heute noch so sehr geschätzte feincrèmige, zartschmelzende Struktur.
Quelle: Wikipedia

Fazit dieses kleinen Schokoladen-Exkurses:
Lindt sei Dank!
Wer kennt und liebt sie nicht, die himmlisch-zartschmelzenden Lindor Kugeln? Die Kirschstengeli von Lindt? Die crèmig-feinen Truffes-Pralinen? Die verführerischen, neckischen Chocoletti von Lindt? Der beliebte Klassiker, die Lindor Tafel Milch? Die Double-Lait von Lindt? Ach, ich könnte noch unzählige Schokoladen-Highlights aus dem Hause Lindt vorstellen...

Und jetzt haben die Maîtres Chocolatiers aus dem Hause Lindt & Sprüngli ihre neuesten Kreationen, entworfen! Ich durfte in den letzten Tagen die Premium-Schokolade CARAMEL & FLEUR DE SEL und ORANGE & PISTACHE testessen! Die «Lindt Passion Chocolat» ist eine neue, seit Mitte Februar im Handel erhältliche Tafelkreation. Erstmals werden die Zutaten direkt auf die delikate Lindt-Schokolade aufgestreut. Hmmmm, was für ein gelungener und schmackhafter Genuss!

Vor allem von der "Caramel & Fleur de Sel" war ich hin und weg! Auf der Verpackung steht: "Mit viel Passion vereinen die Maîtres Chocolatiers zarte Caramel-Stückchen und handgeschöpftes Fleur de Sel (Anm.: Die Salzblume gilt unter Gourmets als das beste Meersalz schlechthin) mit hochwertigster Lindt Schokolade. Eine anregend-süsse Verführung für Gourmets und Chocoladen-Kenner". Wie treffend beschrieben! Aus langjähriger Schokoladen-Nasch-und-Genuss-Erfahrung kann ich sagen, dass wenn Caramel drauf steht zwar wahrscheinlich auch Caramel drin ist, dies alles aber noch lange nicht nach Caramel schmecken muss. Und bei der Schokoladen-Création "Caramel & Fleur de Sel" schmeckt und mundet das Caramel definitiv nach Caramel. Und dies keinesfalls too much. Im Gegenteil. Die Rezeptur ist den Maîtres absolut gelungen!

Und auch die "ORANGE & PISTACHE" hat mir absolut gut geschmeckt. Normalerweise bevorzuge ich, Früchte roh zu essen und stehe fruchtigen Schokoladenkreationen eher skeptisch gegenüber. Aber auch hier harmoniert das Zusammenspiel der Milchschokolade, der caramelisierten Pistazien, der caramelisierten Mandeln und der Orangencrispies perfekt. Orangen schmecken nach Orangen. Pistazien nach Pistazien. Und die feine Milchschokolade wie Milchschokolade, wie wir sie alle von Lindt & Sprüngli kennen und so sehr lieben!

Bei beiden Tafelkreationen fehlen im Übrigen die gängigen Bruchstellen, mit denen sich so eine Tafel in mundgerechte Stückchen brechen liess. Die "Orange & Pistache" sowie die "Caramel & Fleur de Sel" lässt sich somit mühelos in alle gewünschten Richtungen brechen. Ungewohnt, aber gut. Auch wenn ich irgend wie das Gefühl hatte, das die Schokolade auf diese Weise noch schneller verschwindet ;-)

Wer sich gerne mal mit den Maîtres Chocolatiers messen möchte, dem möchte ich an dieser Stelle gerne den Wettbewerb von Lindt & Sprüngli empfehlen. Zu gewinnen gibt es einen Kreativ-Workshop am 11. Juni 2010 mit dem Lindt Maître Chocolatier in Kilchberg, wo du mehr über die Herkunft, Entwicklung und Herstellung der hochwertigen Schokolade erfährst und natürlich auch deine eigene Schokoladen-Kreation entwerfen kannst. Zudem werden unter allen Teilnehmern des Wettbewerbs 30 Lindt-Schokoladenkreationen im Wert von je CHF 50.-- verlost.
Mitmachen lohnt sich also auf alle Fälle!


Die feinen Produkte von Lindt & Sprüngli sind heute in über 100 Ländern rund um den Globus erhältlich. Das börsenkotierte Schweizer Unternehmen mit der weltberühmten Premium-Schokolade kann mittlerweilen auf mehr als 160 Jahre Firmengeschichte zurück blicken und so verzaubern die Maîtres Chocolatiers die Chocoladenliebhaber in aller Welt seit 1845 und bringen sämtliche Herzen zum Schmelzen. Meines auf jeden Fall haben sie nach dem ersten Bissen im Sturm erobert!


Donnerstag, 11. Februar 2010

Voll verpennt

Um Punkt 6.07 Uhr heute Morgen klingelte der Wecker. Büro zügeln war angesagt. Und auch wenn 6.07 aaaabsolut nicht meine Zeit ist, so war ich doch im Nullkomanichts hellwach. Dachte ich. Denn wer hat fröhlich weiter geschlafen? Mein rechter Arm! Der wollte und wollte einfach nicht erwachen. Okay, er hatte es ziemlich streng gestern. Aber auch der linke Arm - und dieser ist pünktlich um 6.07 Uhr erwacht. Wie auch immer: Ich hab dann den rechten Arm kalt abgeduscht und dann ist auch er so langsam in die Gänge gekommen. Aber es brauchte Zeit. Viiiiiieeeeel Zeit!

Und nach diesem morgendlichen Erlebnis hab ich mich denn gefragt, ob nachts jeweils tatsächlich jedes einzelne Körperteil schläft. Also so richtig schläft? Und wenn ja, ist es einfach purer Zufall, dass morgens dann alle miteinander zur gleichen Zeit erwachen? (Heute mal ausgenommen). Oder schlafen nur Geist, Beine, Füsse, Hände und Arme? Tagsüber hab ich auf jeden Fall noch nie erlebt, dass mein Po eingeschlafen ist. Oder mein Ohr. Oder mein Kinn. Oder mein Mund. Aber wie sich all diese Körperteile nachts verhalten, wenn ich (resp. mein Geist) tief und fest schläft, weiss ich nicht. Vielleicht ist auch Party angesagt (nach dem Motto: legt sich das Bewusstsein aufs Ohr, dann wird getanzt, gefeiert, gesoffen and much more). So fühlt es sich zumindest manchmal morgens an. Da ist dann mein Geist hellwach und mein Körper fühlt sich an wie nach einer durchzechten Nacht.

Solch eine wilde Nacht hat wohl auch mein Bein durchlebt, als ich vor einiger Zeit an einem sommerlich warmen Tag nachmittags mitten in der Zürcher Bahnhofstrasse
gemütlich in einer Gartenbeiz sass, dort friedlich mein Frappé schlürfte und nebenbei interessiert Menschen guckte. So interessiert, dass ich nicht merkte, dass sich mein Bein schlafen gelegt hat. Und ich habs auch nicht gemerkt, als ich aufstand und fröhlichen Schrittes davon marschieren wollte. Und schwups! Lag ich bäuchlings mitten auf der Bahnhofstrasse! Oh! Quel malheur! Mir treibt es heute noch die Schamesröte in alle vier Backen wenn ich daran denke! *huschhuschmäuseloch* :-)

In diesem Sinne: Gute Nacht und gebt auf euch Acht!

Sonntag, 7. Februar 2010

Samstag, 6. Februar 2010

Interview mit Gott

Ich träumte, ich hätte ein Interview mit Gott:
„Du möchtest also ein Gespräch mit mir?“ fragte Gott.
„Wenn du Zeit hast!“, sagte ich.
Gott lächelte: „Meine Zeit ist die Ewigkeit. Welche Frage würdest du mir gerne stellen?“
„Was erstaunt dich am meisten an den Menschen?“
Gott antwortete: „Dass sie der Kindheit überdrüssig werden, und sich dann danach sehnen, wieder Kinder sein zu können. Dass sie, um Geld zu verdienen, ihre Gesundheit aufs Spiel setzen und dann ihr Geld dafür ausgeben, wieder gesund zu werden. Dass sie durch die ängstlichen Blicke in ihre Zukunft das Jetzt vergessen, so dass sie weder in der Gegenwart, noch in der Zukunft leben. Dass sie leben, als würden sie niemals sterben, um dann zu sterben, als hätten sie nie gelebt.“
Gott nahm meine Hand und wir schwiegen gemeinsam eine Weile.
Dann wollte ich wissen: „Was möchtest du, dass deine Kinder lernen?“
Gott antwortete mit einem Lächeln: „Dass man niemanden veranlassen kann, jemanden zu lieben, sondern zulassen darf, geliebt zu werden. Dass es nicht förderlich ist, sich mit anderen zu vergleichen. Dass eine reiche Person nicht jemand ist, der das meiste hat, sondern vielleicht das wenigste braucht. Dass es nur einige Sekunden braucht, einem Menschen tiefe Wunden zuzufügen, jedoch viele Jahre, diese wieder zu heilen. Dass Vergebung durch gelebtes Vergeben geschieht. Dass zwei Menschen dasselbe betrachten können und es unterschiedlich sehen. Dass es manchmal nicht genug ist, Vergebung zu erhalten, sondern sich selbst zu vergeben. Und dass ich hier bin, immer.“
Wer am Tag träumt, wird sich vieler Dinge bewusst, die dem entgehen, der nur nachts träumt…

Edgar Allan Poe (1809 - 1849)

Der kleine Prinz - Interview mit Gott


Freitag, 5. Februar 2010

Der Schweinehund


Wer schon immer mal wissen wollte,
wie so ein Schweinehund denn überhaupt aussieht...
...*grübel*...
...*studier*...
...*????*...


Et voilà:
Unser Schweinehund ;-)



Mittwoch, 3. Februar 2010

Das war mein Januar


Freude des Monats:
Ach, wie lieb ich diese herrlich weisse Winter-Landschaft! Prächtig!

Stress des Monats:
Einpacken, Auspacken, Umpacken, Wegpacken, Verpacken ... und dann "Stägeli embrüf", "Stägeli embri", "Stägeli embrüf" und "Stägeli embri" (der Büroumzug steht an)

Film des Monats:
Immer wieder wunderbar anzusehen "Das Glücksprinzip" mit dem entzückenden Haley Joel Osment, Kevin Spacey und Helen Hunt in den Hauptrollen

Buch des Monats:
"Das 1 Million Euro Buch" von Jan van Helsing und Dr. Dinero

Song des Monats:
"Rule the World" von Stardust

Essen des Monats:
Wieder mal ein feines Fondue :-)

Getränk des Monats:
Schwarztee

Geburtstagskinder des Monats:
Daniela, Oscar, Claudia, Christian

Namenstage des Monats:
Der von meinem Chouchou :-)

Bonmots des Monats:
Erfolg hat, wer handelt (Zitat aus unserem Schweinehund-Kalender)