Sonntag, 16. Mai 2010

Schwank aus meinem Leben (1)

Heute: Anstiftung zu einer Straftat

Nach dem nun alle Welt seit Monaten über die so genannte Wirtschaftskrise klönt, jammert und debatiert, wirds höchste Zeit, dass auch ich mich diesem Thema annehme. Zwar hab ich persönlich absolut nix davon gespürt - was zum einen wohl daran liegt, dass ich keine Zeitungen lese und keine Nachrichtensendungen schaue, und zum anderen daran, dass ich diesem Thema keine Energie gebe (zumindest bis heute) - doch da ich nicht in einer Höhle fernab jeglicher Zivilisation und ohne den Hauch eines sozialen Kontaktes lebe, hab natürlich auch ich von dieser Wirtschaftskrise gehört. Das wär ja noch schöner, wenn wir eine Wirtschaftskrise hätten und keiner etwas davon mitkriegt! Wo kämen wir denn da hin? Tsss!

Nun denn: Da ich schwerlich über eine Krise schreiben kann, von der ich nix gespürt habe, greife ich in diesem Beitrag auf die Wirtschaftskrise aus den 90er Jahren zurück. Die hab ich zwar auch nicht gespürt, doch da ich damals bei einer Zeitung arbeitete, war ich für einmal mittendrin statt nur dabei! Die Leserzahlen dieser Zeitung gingen drastisch zurück. Langjährige Abonnenten kündigten ihr Zeitungsabo. Und das Schlimmste: Auch die Inserateeinnahmen gingen Monat für Monat besorgniserregend zurück. Was also tun? Wir haben gebrainstormt, bis uns die Köpfe rauchten. Jeden Morgen von 8 bis 9 wurden am runden Tisch Ideen ausgetauscht und Vorschläge diskutiert. Und dann wurde uns in dieser ach so schweren Zeit auch noch ein neuer Verlagsleiter vor die Nase gesetzt. Ein junger, dynamischer und äusserst ehrgeiziger Typ, der das Ruder rum reissen und den Verlag wieder auf Erfolgskurs bringen sollte. Mit allen Mitteln!
Dass unsere Verkaufsabteilung in dieser Krise doppelten Effort leisten musste, um die Inserateseiten zu füllen, war klar. Dass nun aber das ganze Team von diesem jungen, dynamischen und äusserst ehrgeizigen Verlagsleiter dazu angehalten wurde, aktiv Todesanzeigen (!!!) zu akquirieren, ... da fehlen mir auch nach sooo vielen Jahren immer noch die Worte :-)
Not macht bekanntlich erfinderisch. Doch auch der Konzernspitze war dieser junge, dynamische und äusserst ehrgeizige Typ dann wohl doch zu jung, dynamisch und vor allem zu ehrgeizig. Und so zog er denn auch wieder von Dannen bevor sich sein überaus kreativer Vorschlag in die Tat umsetzen liess. Zum Glück! Denn am runden Tisch wurde morgens zwischen 8 und 9 bereits eifrig über den Ablauf des perfekten Mordes gebrainstormt. Und da mit einer zusätzlichen Todesanzeige die Krise nicht gemeistert werden konnte, folgten dem perfekten Mord weitere Attentate, perfide Totschläge, geplante Verkehrsunfälle, Amokläufe und ähnliches...

Das war ein Schwank aus meinem Leben. Weitere werden folgen - sofern denn die Regionalzeitung aus Schaffhausen nicht ähnliche Pläne schmiedet wie unser junge, dynamische und ehrgeizige Typ von damals, um einen Weg aus dieser angeblichen Krise zu finden... ;-)

Samstag, 15. Mai 2010

Die wundersame Aufersitzung

auto-0639.gif von 123gif.de

Wunder geschehn... ich habs gesehn!

Und zwar ist es noch gar nicht sooo lange her, da fuhr ich mit meinem Ford in Goppenstein (VS) auf den Autoverladezug. Normalerweise geniesse ich diese 15 Minuten auf dem Zug und so hab ich mich auch diesmal auf einen völlig stressfreien Lötschberg-Transfer gefreut. Gut, auf der Homepage der BLS wird dem Nutzer einen stressfreien Transfer in den Süden versprochen. Von "stressfrei in den Norden" ist da keine Rede. Aber schliesslich fahr ich all paar "Hähneschiss" durch das Loch - in den Süden und in den Norden - und bis anhin hat immer alles wunderbar gefunzt. Bis anhin!

Denn wie bereits erwähnt, ist es noch gar nicht sooo lange her, da fuhr ich mit meinem Ford in Goppenstein (VS) auf den Autoverladezug. Und wollte in den Norden. Die ersten siebenkommafünf Minuten waren denn auch tatsächlich völlig stressfrei. Doch auf halber Strecke gings dann plötzlich parallel zu Vorwärts auch noch Aufwärts. Zuerst dachte ich an irgend welche topographischen Hintergründe. Doch 1. fahr ich alle paar Wochen durchs Loch und hätte mich somit nicht sonderlich über irgend welche Aufwärtsbewegungen gewundert und 2. liegt Goppenstein auf 1'216 m ü.M. und Kandersteg auf deren 1'200. Es hätte also - wenn schon - Abwärts gehen müssen.

Nun, im Dunkeln kann selbstverständlich auch mal die Phantasie mit frau durchgehen. Doch auch das funktioniert als Erklärung nicht, denn 1. bin ich mehr oder weniger angstresistent und 2. musste ich in Kandersteg erst einmal alle meine Rückspiegel richten. Ich sass gut und gerne 2.5 cm höher als noch vor siebenkommafünf Minuten! Wunder geschehn! Aber was ist geschehen? Ostern war vorbei, Auffahrt stand vor der Tür. Wiederholte sich da womöglich eine biblische Geschichte? Ich hab mir während 200 von insgesamt 239 km von Kandersteg nach Schaffhausen den Kopf darüber zerbrochen, wie ich denn nun meinen Ford gewinnbringend in den Vatikan veräussern kann. Herr Ratzinger hätte sicher seine liebe Freude am neuen Papamobil gehabt... Und während den restlichen 9 km dankte ich in Gedanken meinen Eltern, die mir bei Geburt meinen sinnigen Namen schenkten: "Die Erhabene", "Die Göttliche"!

Nun denn, so wunderbar diese Geschichte auch klingt: Letzte Woche brachte ich meinen Ford in den Service und wurde im wahrsten Sinne des Wortes wieder auf den Boden runter geholt. Vor ein paar Monaten flog an meinem Ford bereits irgend ein Teilchen fort. Und auch wenn diesmal um ein Haar ich davon flog, lags einfach bloss am Knopf unter meinem Sitz, der sich da irgend wie verfängt hat. Nix Wunder also! Auch wenn ich mich doch ein klein wenig wundere... Aber wie sagte schon Henry Ford? "Nicht mit Erfindungen, sondern mit Verbesserungen macht man Vermögen". Es kann also definitiv nur Aufwärts gehen mit Ford! Der erste Schritt dazu ist erfolgt, denn es ist noch gar nicht sooo lange her, da fuhr ich mit meinem Ford...

Donnerstag, 6. Mai 2010

Fussabdrücke...


There will be many people
who will walk
i
n and out of your life,
but only true friends
will leave footprints behind!



Sonntag, 2. Mai 2010

Das war mein April



Freude des Monats:
An jedem neuen Tag sieht unser Garten wieder ein wenig bunter aus. Vor einer Woche waren die Bäume noch nackig und heute schon tragen sie alle grüne, rosa oder fliederne Kleider. Ich bin immer wieder aufs Neue von Mutter Natur fasziniert!

Tiere des Monats:
Zwei Kaninchen sind wohl irgend wo in der Nachbarschaft ausgebüxt und hüpften nach (!) Ostern fröhlich durch die Gegend. Köstlich!
Und dann begegnete mir letzte Woche in unserem Garten noch ein kitzekleines Krokodil. Toll!

Erlebnis des Monats:
"Per Zufall" habe ich den Testflug von Solar Impulse von Bertrand Piccard und André Borschberg am Himmel über Domdidier miterleben dürfen.

Allergie des Monats:
Händiaufhängitis... *schüttel*

Erfahrung des Monats:
Ich kann mich durchaus auch in Gesellschaft alleine fühlen!

Song des Monats:
"Father and Son" von Cat Stevens

Film des Monats:
"The Reader" mit Kate Winslet, Ralph Fiennes und David Kross

Buch des Monats:
"Machtwechsel auf der Erde" von Armin Risi

Essen des Monats:

Bratkartoffelchen à la Brischitte :-)

Getränk des Monats:

Wasser

Geburtstagskinder des Monats:

Mein Bruderherzchen, mein Gotti und natürlich Gaba :-)

Motto des Monats:

Aus unserem Schweinehund-Kalender "Faul sein ist langweilig - Action macht Spass" (und dem ist wohl so!)...