Montag, 12. Juli 2010

Äs Kränzli ver ÄsÄfTeVau

Die WM 2010 in Südafrika ist vorbei! 
Was bleibt, sind eine ganze Menge Eindrücke. Über Fussball und -er. Über Trainer. Über Fans. Über Schiedsrichter. Über Vuvuzelas. Über Afrika. Über Afrikaner und -innen.
Ausgenommen von den Spielen der Schweizer Nati (wenn ich da den Kommentatoren auf SF zuhören muss, krieg ich regelmässig den "Morelli"), habe ich mir die ganze WM von A wie Afrika, über B wie Blatter, D wie Domenech, F wie Fernandes, M wie Messi oder Maradona, P wie Paul, S wie Sneijder, V wie Vuvuzela bis hin zu Z wie Zuma auf SF2 angeschaut. Wirklich toll haben die das gemacht. 

Da war zuerst mal die äusserst spanndene Reise quer durchs Land mit Afrika-Korrespondentin Cristina Karrer. 
Und dann der Hin Gugger mit Björn Gugger, der uns allerhand Interessantes über Südafrika und seine Bewohnerinnen und Bewohner zu berichten wusste. Absolut faszinierend fand ich beispielsweise den Beitrag über das Afrikanische Beförderungssystem. Da ist auf der einen Seite der Busfahrer, der hupt und mit einfachen Handzeichen (Daumen nach oben, Daumen nach rechts, 2 Finder nach oben, etc.) anzeigt, wohin er fährt. Und auf der anderen Seite stehen die Menschen auf der Strasse, die ebenfalls mit einfachen Handzeichen anzeigen, wohin sie möchten. Passen beide Fahrziele überein, dann wird angehalten und der Fahrgast aufgeladen. Passen die Fahrziele nicht überein, dann wiederholt sich das Prozedere beim nächsten Bus. Cool!
Dann war da noch die Serie "Football made in Africa". Ich hatte ja keine Ahnung, mit welchen Behelfsmaterialien sich alles ein Ball formen lässt. Beeindruckend!
Und last but least hat uns ÄsÄfTeVau beste Unterhaltung mit den Moderatoren und seinen Gästen im Studio geboten. Allen voran natürlich Rainer Maria Salzgeber - und das sag ich nicht nur, weil Salzgeber bei mir seit Captain Cooks-Zeiten in Brig-Glis einen Stein im Brett hat :-). Und neben dem Dream-Team Salzgeber/Gress hat auch Delling/Netzer keine Chancen. Ich hab mich auf jeden Fall köstlich amüsiert. Aber auch Vogel war gut, Sutter, Fringer, Hitzfeld, Zuberbühler, und wie sie alle hiessen...

Okay, sooo viel Lob kann ungesund sein - und deshalb hab ich nach langer, langer Suche tatsächlich noch 2 Punkte gefunden, die es mit ein bisschen Spitzfindigkeit womöglich zu kritisieren gäbe/gibt:
1. Diese fürchterlichen "Rumpfhüfe" von Sesselüberzügen im Studio. Das sah aus, als ob sich diese kurz zuvor noch in einer Kuh-Schnauze befunden hätten. Gruusig :-)
2. Da sitzt Salzgeber nun fast täglich mehrere Stunden vor der Kamera, fachsimpelt, diskutiert, witzelt. Und was macht sein Modeberater in dieser so kameraintensiven Zeit? Der sonnt sich irgend wo in der Sonne und überlässt Rainer gänzlich seinem geschmacksfreiem Modebewusstsein :-)


Und um mit den Worten von Trapattoni zu Enden:
Ich habe fertig (sowohl gelobt wie auch kritisiert)

Freitag, 9. Juli 2010

1 + 1 = ?

Eigentlich, eigentlich wollte ich ja bereits im Titel mit Adam Riese, dem Vater des modernen Rechnens, beginnen. Eigentlich. Doch nun musste ich erfahren, dass Riese gar kein Riese war. Nein, der gute Mann hiess Adam Ries (ohne e hinten). Nur gut war Ries nicht der Vater des modernen Schreibens, sonst hätt ich mich (und ihn) heute bereits im Titel ganz gewaltig blamiert.

Nach diesem kleinen Exkurs nun aber zu meinem eigentlichen Rechenproblem:
Seit Wochen kauf ich nun schon fast täglich im Coop um die Ecke Pralinatos. In aller Regel einen 6er-Pack und - mangels Platz in unserem Kühlfach - noch 2 oder 3 einzelne Pralinatos oben drauf. So ein 6er-Pack kostet CHF 8.40, das heisst 1 Pralinato würde somit CHF 1.40 kosten. Wenn ich aber 1 Pralinato im Einzelverkauf poste, dann kostet mich das Teil CHF 2.40. Das würde mich also nach Adam CHF 14.40 kosten. Das sind glatte 71 % mehr, als wenn ich die Dinger eben im handlichen 6er-Pack kaufe.
Ich kann ja verstehen, dass Multipacks günstiger sind. Aber 71 %? Zumal ich ja beim 6er-Pack zusätzlich noch eine Schachtel mit auf den Weg kriege. Und die kostet ja in der Herstellung auch. Oder?

Irgend wie geht meine Rechnung da nicht ganz auf. Oder ist sie womöglich nach Adam Ries soooo modern, dass ich das jetzt einfach nicht schnall?
Wie auch immer: Ich werd wohl auch in Zukunft einen 6er-Pack Pralinatos und - mangels Platz in unserem Kühlfach - noch 2 oder 3 Pralinatos oben drauf kaufen. Aber für die Nachwelt musst ich dieses meine Rechenproblem einfach mal kurz festhalten. Jawohl!

Montag, 5. Juli 2010

Worte des Tages!

Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte Leserinnen und Leser

In der Beilage erhalten Sie den aktuellen Wochenbericht mit einer allgemeinen Markteinschätzung. Die Highlights sind: 
  • Miserables 2. Quartal für die Aktien
  • Verlangsamung des globalen Wachstums
  • Ruhige Woche erwartet


Pfff, ich will gar nicht erst wissen, wie wohl deren Lowlights aussehen :-)


Sonntag, 4. Juli 2010

Das war mein Juni


Freude des Monats:
Unsere Jungs schlagen Spanien an der WM - und nachdem diese nun im Halbfinal stehen, ist die Freude sogar noch ein klein bisschen grösser :-)

Ärger des Monats:
Unsere Jungs schlagen Honduras an der WM ... leider nicht *sniff*

Lacher des Monats:
Da gehört mit Sicherheit das WM-Tagebuch von Stefan Hofmänner und Claudia Moor dazu. Ein paar wirklich gelungene WM-Tagesrückblicke. Cool!

Genuss des Monats:
Morgens einen Nespresso Vivalo Lungo auf dem Balkon trinken und dabei sehen wie die Stadt erwacht, hören wie die Vögel pfeifen, riechen die der Tag schmeckt... Herrlich!

Abkühlung des Monats:
Kalte Duschen an Hitzetagen waren gestern... Nun hab ich für mich das kalte Bad in der heimeligen Wanne entdeckt. Köstlich!

Song des Monats:
Passend zur WM "Helele" von Velile & Safri Duo

Buch des Monats:
"Berufung" von John Grisham

Film des Monats:
"You've got mail" mit Meg Ryan und Tom Hanks

Essen des Monats:
Hörnlisalat

Getränk des Monats:
Kalter Früchtetee

Geburtstagskinder des Monats:
Rafaela (Häppi, häppi börsdei tu yu!!!)

Worte des Monats:
"Warte nicht auf das grosse WOW! Sammle lieber die vielen kleinen AHAs!" (aus unserem Schweinehund-Kalender)