Dienstag, 25. Januar 2011

Das Beste verschlafen?

Bin ich froh, habe ich selig in meinem Bettchen geschlafen, als heute Nacht Federer gegen Wawrinka im Viertelfinal der Australien Open gegeneinander angetreten sind. Denn auch wenn ich wach geblieben wäre und mir das Match angesehen hätte, wäre ich wohl nach Ende des letzten Satzes nach exakt 88 Minuten ins Bett "getrolt". Und hätte dann tatsächlich das erste Ass von Wawrinka verpasst, welches er sich erst nach 90 Minuten gutschreiben liess. Nein aber auch!

Vielleicht hatte der Blick-Reporter in Down Under auch einfach nur ein Flashback, als er nach Ende des Spiels in der 90. Minute noch gesehen haben will, wie Stan ein Ass geschlagen hat. Vielleicht hat er aber auch einfach nur ein kleines Zahlen-Problem und hat aufgrund seiner schleichenden Arithmophobie noch nicht erkannt, dass anderthalb Stunden auf den Punkt genau 90 Minuten ergeben und 88 Minuten demzufolge 2 Minuten weniger sind. Vielleicht aber hat er schlichtweg das Beste verschlafen und hat mit 2 Minuten Verspätung noch kurz aus seinen Träumen zitiert. Vielleicht bastle ich mir hier grad einen Elefanten aus einer Mücke. Und vielleicht sollte ich einfach schnell zum Punkt kommen. Punkt!