Donnerstag, 14. Juli 2011

Ich habe gelernt

Ich habe gelernt, dass Du niemanden dazu bringen kannst, Dich zu mögen oder zu lieben.
Alles was Du tun kannst ist, jemand zu sein, den man mögen und lieben kann. Dass man immer jemanden mit lieben Worten verlassen sollte. Es könnte das letzte Mal sein, dass man ihn sieht.
Ich habe gelernt, dass es Jahre braucht Vertrauen aufzubauen, aber nur Sekunden, um es zu zerstören. Dass im Leben nicht zählt was Du hast, sondern wen Du hast.
Ich habe gelernt, dass Du impulsiv etwas machen kannst, was Dir für den Rest Deines Lebens Kopfschmerzen bereitet. Dass es oft einfacher ist zu reagieren als zu denken.
Ich habe gelernt, dass Du noch lange weitermachen kannst - nachdem Du dachtest es geht nicht mehr und dass Du Dich nicht mit dem Besten, das andere geben können, vergleichen solltest, sondern mit dem Besten, das Du geben kannst.
Ich habe gelernt, dass wir immer verantwortlich sind für das was wir tun, egal wie wir uns fühlen.
Ich habe gelernt, dass es Übung braucht, Verzeihen zu erlernen. Dass es Menschen gibt die aufrichtig lieben - aber nicht wissen wie sie es zeigen sollen.
Ich habe gelernt, dass Geld ein lausiger Weg ist Anerkennung zu bekommen und dass ich manchmal wenn ich wütend bin, das Recht habe wütend zu sein, aber niemals das Recht grausam zu sein.
Ich habe gelernt, dass wahre Freundschaft selbst über große Entfernung hinweg Bestand hat. Das Selbe gilt für wahre Liebe.
Und ich habe gelernt, dass es nicht immer reicht, wenn andere dir verzeihen. Manchmal musst du lernen, dir selber zu verzeihen.

Verfasser unbekannt

Mein erstes Glühwürmchen :-)

Sonntag, 27. März 2011

Ach, die gute alte Zeit!



Ich bin vor 1980 geboren und so kamen grad ein paar schöne Erinnerungen an meine eigene Kindheit und Jugend auf:  
  • Mit 3 stand ich zum ersten Mal auf den Skiern - und das ganz ohne Helm. Ich war wohl ein kleiner Pisten-Rowdy, denn ich hab mir in den ersten 10 Jahren mindestens 5 Hirnerschütterungen auf der Skipiste (weitere beim Schlitteln, beim Hüpfen und beim Rennen!) eingefangen. Einmal fiel ich gar in Ohnmacht, als der Bügelwart den Skilift zu spät gestoppt hat und mir die Eisenrolle, die an einem Bügel ins Tal transport wurde, mit voller Wucht an den Kopf knallte. Ich kann mich nur noch daran erinnern, wie besagter Bügelwart rief "Bück dich!" - und schon wurde ich gebückt. Und die Konsequenz aus all diesen Erschütterungen? Ich musste mir auf Mamis Geheiss in der Folge DIE Mütze schlechthin aufsetzen: SKA, sag ich hier nur... Grrr, wie hab ich das gehasst!
  • Als ich als Teenie das erste Mal als Mädchen vom Lande alleine in der Grossstadt (Basel!) unterwegs war, landete ich gleich bei den Scientologen und musste dort in einem stillen Kämmerlein einen Psycho-Test ausfüllen, den ich natüterli ganz fürchterlich verhaute. Nach diesem Test war ich mehr als nur am Boden zerstört und so kaufte ich tatsächlich noch ein Buch für 100 Stutz, um durch die Lektüre von Lafayette Ron Hubbards schlauen Zeilen wenigstens das Defizit ein klein wenig wieder auszugleichen.
  • Die Bahnverbindungen waren damals noch nicht sooo toll und so war Autostopp vielmals die schnellste Möglichkeit um von A (sprich Visp) nach B (sprich Brig) in den Ausgang zu kommen. Und umgekehrt. Das war bei uns Jungen absolut normal. Meine Freundin und ich fanden das damals sogar so spannend, dass wir einmal von Visp etappenweise per Autostopp ins Goms (rund 50 km) gereist sind. Man lernte dabei auch sooo viele Menschen kennen! Heute wäre das ja ein absolutes No-Go.
  • Auch ich bin zu Fuss zur Schule marschiert. Bis zum Kindergarten hatte ich damals rund 10 Minuten, zur Primarschule (1. - 4. Klasse) knapp 2 Minuten und dann (5. - 6. Klasse) 10 Minuten und bis zum Schulhaus für die Orientierungsschule warens dann schon 25 Minuten. Diesen Weg ging ich morgens hin, mittags zurück, nachmittags wieder hin und abends zurück.
  • Meinen ersten Geschäftsbrief schrieb ich im 1. Lehrjahr auf einer elektrischen Schreibmaschine. Mit Durchschlagspapier! Eine Delete-Taste gab es damals leider noch nicht - und so schrieb ich diesen ersten Brief nicht nur einmal, sondern sage und schreibe ganze siebenundzwanzigmal, bis ich das Teil endlich, endlich fehlerfrei hingekriegt habe. Aber wie gesagt: Es war mein erster Brief in meinem ersten Lehrjahr.
  • Mein Mami war von Beruf Mutter und Hausfrau. Auch die Mutter von Chantal, von Pascal, von Claudia, Cynthia, Sandra, Doris, Rafaela, von Veith, von Thomas und von Luca. Kurzum: Ich kannte keine einzige Mutter, die ausser Haus einem Job nachging.
  • In meiner Klasse (1. bis 9.) waren exakt drei Nicht-Walliser: Eine Solothurnerin, ein Basler und ein Berner!
  • Fastfood? Junkfood? Gabs bei uns nicht! Meinen ersten Hamburger ass ich mit 18 - und dieser flutschte mir prompt aus dem Brötchen raus auf meinen Schoss. Danach liess ich 10 Jahre lang die Finger von diesem - im wahrsten Sinne des Wortes - Fastfood. Das ging mir einfach zu schnell :-)
  • Den Short Message Service (SMS) "brauchte" ich erstmals mit 27.
  • Die Ferien verbrachten wir mehrheitlich in unserem Chalet im Obergoms. Abends holten wir die - noch warme - Milch mit dem Kännchen jeweils direkt in der Sennerei. Quasi frisch-gemolken.
  • Ich kann mich noch an die Zeit erinnern, als wir nur drei Fernsehsender empfangen haben. Später - und dies über viele Jahre hinweg - warens dann 6: SF DRS, TSR, TSI, ARD, ZDF und ORF1. Als dann irgend wann noch RTL dazu kam, war das eine kleine Sensation. Sooo viel Auswahl! Buah!
  • Unser Telefon (mit Wählscheibe) stand im Korridor. Nicht schnurlos, also mit Schnur. Sinnlose Telefonitis war damit praktisch ausgeschlossen.
  • Eine Geschirrspülmaschine gabs damals noch nicht. Am Wochenende mussten wir drei Kinder abwechslungsweise entweder den Spül- oder den Abtrockdienst übernehmen. Das war bei einer 5-köpfigen Familie schon ne rechte Büez. Und ganz arg wars, wenn dann noch das Geschirr von irgend welchen Gästen dazu kam. 
  • und und und :-)

Donnerstag, 24. März 2011

Stell dir vor...

Dieses Video entstand anlässlich des 80. Geburtstags von Shimon Peres im Jahre 2003. Der damalige US-Präsident Bill Clinton singt gemeinsam mit einer 16-jährigen Israelin, 40 arabischen und 40 israelischen Kindern John Lennons Hit "Imagine"... Wie passend!





Stell dir vor es gäbe kein Himmelreich,
es ist leicht wenn dus versuchst.
Keine Hölle unter uns,
über uns nur Himmel.
Stell dir vor alle Menschen,
leben für Heute.

Stell dir vor es gibt keine Länder,
es ist nicht schwer es zu tun.
Nichts wofür man morden oder sterben müsste,
und auch keine Religion.
Stell dir vor alle Menschen
leben in Frieden.
Du kannst vielleicht sagen ich bin ein Träumer
aber ich bin nicht der Einzige.
Ich hoffe du wirst dich uns eines Tages anschliessen,
und die Welt wird eins sein.

Stell dir vor es gibt keinen Besitz,
ich frag mich ob du das kannst?
Kein Grund für Gier oder Hunger,
alle Menschen wären Brüder.
Stell dir vor alle Menschen,
teilen sich die Welt.
Du darfst vielleicht sagen ich bin ein Träumer
aber ich bin nicht der Einzige.
Ich hoffe du wirst dich eines Tages uns anschliessen,
und die Welt wird eins sein.

Montag, 21. März 2011

Silberschmuck von PEFANI

[Trigami-Review]


"Schmuck für die Seele"
So umschreiben Phedon und Persa Konstandtinidis, die Gründer der PEFANI AG, die einzigartigen und handgefertigten Schmuckstücke ihrer Firma. Und in der Tat! Bereits nach einem kurzen Besuch der Homepage ist klar, dass die PEFANI AG nicht nur simple Halsketten in kurz oder lang, Ohrringe, Armbänder und Ringe verkauft. Nein, da werden z.B. "Perlen der Leidenschaft" (Armschmuck), ein "Schmetterlingskuss" (Halskette kurz), ein "Rauchtröpfchen" (Halskette lang), eine "sanfte Brise" (Fingerring) oder aber "bezauberte Herzen" (Ohrringe) verkauft. Und natürlich noch viele, viele mehr... Die Schmuckstücke für die Seele werden von jungen, anerkannten und bekannten Designerinnen und Designer aus Griechenland entworfen. In der Schweiz und in Liechtenstein wird der Schmuck mit Exklusivrecht der PEFANI AG zum Verkauf angeboten. Den Schmuck gibt es hier, also in der Schweiz und in Liechtenstein, ausschliesslich über die Homepage der Firma zu kaufen. Alle Schmuckstücke sind handgefertigt und von bester Qualität.

Nach dem ich mir die Homepage und die angebotenen Schmuckstücke für die Seele intensiv angeschaut habe, kam ich nicht umhin, mir ein paar Ohrringe für die Seele zu bestellen. Ich hab mich für die "Zwillingsmonde" entschieden, hab sie sogleich in den virtuellen Einkaufwagen gepackt, bin damit problemlos zur Kasse und bereits nach 2 Tagen hat mir der DPD Kurier das schmucke Päcklein bis an die Haustür gebracht. Perfekt!


Sowohl die Webseite wie auch der Bestellvorgang sind absolut übersichtlich und benutzerfreundlich. Die Preise sind mehr als nur angemessen. Zudem werden keine Versandkosten verrechnet und bis am 30. April 2011 profitiert jede Kundin/jeder Kunde zusätzlich von 15% Eröffnungsrabatt! Die Schmuckstücke werden in einem kleinen, hochwertigen Schächtelchen stilvoll verpackt und die Lieferung erfolgt prompt und zuverlässig. Und natüterli ist PEFANI auch auf Facebook vertreten :-)

"Schmuck für die Seele" - welch klingende und so passende Umschreibung dieser ansprechenden Schmuckstücke der Firma PEFANI AG mit Sitz in CH-Balterswil! Deshalb empfehle ich all jenen, die sich jetzt ebenfalls etwas Gutes und Schönes für die Seele gönnen wollen, von Herzen einen Besuch bei PEFANI mit der Möglichkeit, noch bis Ende April von den 15% Eröffnungsrabatt zu profitieren. Hier gehts direkt zur Homepage der PEFANI AG!

Viel Spass und Freude wünsch ich!

Samstag, 29. Januar 2011

I think I spider

Seit Mitte Dezember - also seit exakt 45 Tagen nun - sitze ich zwischen einer Käufer- und einer Verkäuferpartei, die sich soweit eigentlich einig sind und doch gehen die Verhandlungen immer noch ping-pong-mässig hin und her. Ich bin da quasi das Netz an diesem grünen Tisch, lass die einen Bällchen rüber, die anderen halt ich zurück, muss zwischendurch mal als Schiedsrichter agieren und bin dann einfach wieder nur Zuschauer. Ping, pong. Ping, pong.
Letzte Woche nun hat sich ein glückliches Ende dieses 45tägigen Spielchens abgezeichnet. Am Donnerstag, um genau zu sein. Und dann am Freitag war wieder alles gaaaaanz anders. Ping, pong. Ping, pong.
Dieses Hin und Her ist ja ganz unterhaltsam und ich hab dabei auch allerhand Gscheites gelernt. Doch mit diesem Spielchen ist nun definitiv Schluss! Am Freitag nach dem letzten Pong ist mir nämlich - ohne Witz - aus dem Nichts mein erstes graues Haar gewachsen! 
This was under all pig und damit mir in diesem Spiel kein weiteres graues Haar wächst, kommts am Sonntag nun zum grossen Finale! Ping, pong. Ping, pong. Ping, pong. Danach wird zusammen gezählt und Nägel mit Köpfen gemacht! Und das ist so sicher wie das Ping nach dem Pong. Jawohl!