Gebloggt wird hier einzig und allein um des Bloggen Willen! Das heisst, Sie werden käumlich etwas Neues lernen und schlauer werden Sie durch die Lektüre wohl ebenfalls nicht. Dümmer aber auch nicht - grosses Indianer-Ehrenwort ;-)
Sonntag, 27. Juni 2010
Das liegt mir schon soooo lange auf der Zunge:
Mittwoch, 23. Juni 2010
Mittwoch, 16. Juni 2010
Wie dreist ist das denn?!!?
"Doch, doch", meinte der Call Agent Fritz, "die Anzeige ist bis jetzt kostenlos auf Stadtplan x erschienen und müsste nun eben für weitere 2 Jahre zu einem Preis von CHF 2'400.-- erneuert werden". Kein Interesse! "Nun, dann müssen Sie diesen Auftrag kündigen, da ansonsten Ihre Anzeige weitere 2 Jahre auf Stadtplan x erscheint". Häää? Weshalb, bitteschön, soll ich etwas kündigen, das ich nie bestellt habe? Nun gerät der gute Call Agent Fritz doch tatsächlich ins stottern... Das sei eine Anweisung von ganz oben und die Anzeige (die wir nie in Auftrag gegeben haben) müsse unbedingt mit Unterschrift gekündigt werden, falls wir die Anzeige nicht um weitere 2 Jahre auf Stadtplan x schalten möchten.
Er wollte mir die Kündigung denn auch gleich per Fax zustellen und bat mich darum, diese umgehend zu unterschreiben und ihm per Fax zu retournieren. Dumm nur, dass wir keinen Fax mehr haben und er mir diese angebliche Kündigung per Mail zustellen musste. Da las sich denn auch das Kleingedruckte einwandfrei und hätte ich diese "Kündigung" unterzeichnet (was ich natüterli nie und nimmer auch nur für eine Sekunde in Erwägung gezogen habe), hätte ich damit tatsächlich die Anzeige auf Stadtplan x zum Preis von CHF 2'400.-- um zwei Jahre erneuert...
Ich bin immer noch ganz platt von dieser Masche! Der Call Agent Fritz will mich heute um 15.00 Uhr übrigens nochmals anrufen, falls ich bis dahin meine "Kündigung" nicht zurück geschickt haben sollte. Soll er! Dem werd ich aber gewaltig die Ohren lang ziehen! Klar, das Fritzchen ist nur eine kleine Speiche in einem Rad, das mit krimineller Energie angetrieben wird. Aber auch als Speiche trägt er seine Verantwortung. Der soll nur anrufen, heute um 15.00 Uhr! Ich bin bereit :-)
Freitag, 11. Juni 2010
Das Ideal
Eine Villa im Grünen mit grosser Terrasse,
vorn die Ostsee, hinten die Friedrichstrasse;
mit schöner Aussicht, ländlich-mondän,
vom Badezimmer ist die Zugspitze zu sehn -
aber abends zum Kino hast dus nicht weit.

Das Ganze schlicht, voller Bescheidenheit:
Neun Zimmer - nein, doch lieber zehn!
Ein Dachgarten, wo die Eichen drauf stehn,
Radio, Zentralheizung, Vakuum,
eine Dienerschaft, gut gezogen und stumm,
eine süsse Frau voller Rasse und Verve -
(und eine fürs Wochenend, zur Reserve) -
eine Bibliothek und drumherum
Einsamkeit und Hummelgesumm.
Im Stall: Zwei Ponies, vier Vollbluthengste,
acht Autos, Motorrad - alles lenkste
natürlich selber - das wär ja gelacht!
Und zwischendurch gehst du auf Hochwildjagd.
Ja, und das hab ich ganz vergessen:
Prima Küche - erstes Essen -
alte Weine aus schönem Pokal -
und egalweg bleibst du dünn wie ein Aal.
Und Geld. Und an Schmuck eine richtige Portion.
Und noch ne Million und noch ne Million.
Und Reisen. Und fröhliche Lebensbuntheit.
Und famose Kinder. Und ewige Gesundheit.
Ja, das möchste!
Aber, wie das so ist hienieden:
manchmal scheints so, als sei es beschieden
nur pöapö, das irdische Glück.
Immer fehlt dir irgendein Stück.
Hast du Geld, dann hast du nicht Käten;
hast du die Frau, dann fehln dir Moneten -
hast du die Geisha, dann stört dich der Fächer:
bald fehlt uns der Wein, bald fehlt uns der Becher.
Etwas ist immer.
Tröste dich.
Jedes Glück hat einen kleinen Stich.
Wir möchten so viel: Haben. Sein. Und gelten.
Dass einer alles hat:
das ist selten.
1927
Kurt Tucholsky (1890 - 1935)
Sichtbar unsichtbar
Wie sauber und wie blitzblank wir gestern unseren Job gemacht haben, hat sich bereits heute in den frühen Morgenstunden gezeigt, als das Teenie-Vögelchen aus dem Nestchen bei uns unter dem Dach mit tempogaracho in die saubere und blitzblanke Balkontüre donnerte. Autsch!

Donnerstag, 3. Juni 2010
Das war mein Mai

Freude des Monats:
Das ist zwar schon ein halter Hut, aber ich hab immer noch total den Spass, wenn ich das Video sehe: "Faule Sau"!
Lacher des Monats:
Im Nachhinein war es dann wohl mein Nachbar, der mir im Mai gleichzeitig den Fremdschämer geliefert hat. Aber wenn ich so darüber nachdenke, dann hatte diese Episode tatsächlich auch so ihre lustigen Seiten! :-)
Fremdschämer des Monats:
Mein ruhiger (so dachte ich) Nachbar hat eine Dame, die - zugegebenermassen ein wenig unbedacht - ihr Auto über die Mittagszeit (!!!) mitten auf unserer (Privat!!!)-Strasse abgestellt hat, da sie mir was abgeben musste und wir bei einem kleinen Schwatz die Zeit vergessen haben, aufs allerübelste beschimpft! Pfff, ich kriegte alleine vom Zuhören rote Öhrchen und hab mich seit langer, langer Zeit mal wieder richtig fremdgeschämt! Hab ich schon erwähnt, dass es sich da um eine Privatstrasse handelte und all dies über die Mittagszeit geschah? Also alles haaaaalb soooo schlimm, oder?
Zusammenkunft des Monats:
An Papis Geburtstag hat sich seit langer Zeit mal wieder die gesamte Familie getroffen! Herrlich :-)
Song des Monats:
Natüterli "Satellite" von Lena Meyer-Landrut... Wie könnte es auch anders sein? Sie ist mir zwar ein klein wenig zu viel Göre, aber nichts desto Trotz bin ich von dem Mädel begeistert! :-)
Film des Monats:
"Liebe auf den 2. Blick" mit Dustin Hoffmann und Emma Thompson
Buch des Monats:
Der Schinken "Machtwechsel auf der Erde" von Armin Risi hat mich auch durch den Mai begleitet.
Essen des Monats:
Kartoffelgratin
Getränk des Monats:
Pepita Grape
Geburtstagskinder des Monats:
Mein Papi
Zitat des Monats:
Aus unserem Schweinehund-Kalender: Nur wer sich selbst verändert, kann die Welt verändern!