Sonntag, 27. Juni 2010

Das liegt mir schon soooo lange auf der Zunge:

Glaubt man den jüngsten Prognosen bedeutet der Consumer-Markt der Autonomie eine zukunftsweisend suboptimale Kernaussage des deaktivierten Teamgeists und untergräbt unter Umständen ein Monopol unter dem Anfangspotential der Verlustreduktion. Als allgemeine Grundlage gesehen übermittelt das ideale Kompressionsartefakt des Monopols eine normale Wanderbewegung der grenzwertig postulierten Individualisierung und kompensiert kaum merklich eine Qualität noch vor der Mitarbeiter-Loyalität der Change-Management-Aktion. Und obwohl noch einige Hardliner das Gegenteil behaupten, selektiert die theoretische Ergebnisoptimierung der Perfektion eine endokrine Technisierung der bedürfnisorientiert aufoktroyierten Interessenallianz und markiert verdeckt einen apodiktisch internationalen Aktienkurs in Anhang zur Qualität des Security-Bulletins. Wenn aber die Auswertung der letzten Konsumenten-Umfragen ergibt, dass die falsifiziert tendenzielle Umwegsrentabilität grenzwertig immanent echte Chancengleichheit schafft, stimmt es, dass das kinetische Betriebsvermögen antizipiert interdisziplinär längst schon unter aller Kritik ist, ungeachtet der Tatsache, dass die endoskopische Iso-9000-Zertifizierung monolinguistisch kohärent alle Kritiker überrascht hat. 
Zudem: Sollte ein ausführlicher Systemcheck ergeben, dass die endokrin endogenetische Hybridisierung deduktiv apodiktisch Bedeutsamkeit erlangt, kommt man nicht umhin zu erkennen, dass die perfekte Spekulation abnormal morphologisch eigentlich nicht aussagekräftig ist, wobei die Konkretisierung hypokratisch betriebsintern den Arbeitsmarkt bereinigt. Nur für den Fall, dass die Gesamtsituation katalytisch handelsüblich hinlänglich unkehrbar ist, sieht selbst ein Blinder, dass die monolinguistische Kritik neu gewinnbringend konventionsunabhängig ist, wodurch der Teamgeist deduktiv linksorientiert mit der Gegenseite interagiert. Charakterisiert man die Hybis dahingehend, dass die bedürfnisorientiert immanente Falsifikation fingiert interpoliert behandelt werden muss, wäre es sinnlos abzustreiten, dass die Option endokrin theoretisch Kosten minimiert, obschon die bahnbrechend fundierte Mitarbeiter-Loyalität ambivalent terminiert schon lange zum Allgemeinwissen gehört. Haben unaufschiebbare Probleme erst einmal bewirkt, dass das Wirtschaftswachstum monolinguistisch reel auch bei Vertretung von Extremstandpunkten wichtig ist, kann man nicht so einfach hinnehmen, dass die operative Orientierung tendenziell gewerblich verläuft, ungeachtet der Tatsache, dass die chronologische Chance artifiziell zentralisiert Kosten minimiert. 
Und zum Schluss noch dies: Aus Konsumentensicht kann man durchaus sagen, dass das zukunftsweisende Risk-Management riskant glänzend mit der Gegenseite interagiert, dann ist es wichtig, dass die induktiv zielbewusste Detailanalyse fundiert gewerblich der Öffentlichkeit bisher nicht zugänglich war, sofern die zukunftsweisende Konkretisierung subtraktiv terminabhängig zu versagen droht.

Noch nicht genug? Dann gibts hier weiteren Bullshit, der zwar fürchterlich gescheit klingt, aber absoluter Nonsens ist :-)

Mittwoch, 16. Juni 2010

Wie dreist ist das denn?!!?

Heute Morgen habe ich einen Anruf von irgend so einem Call Agent Fritzen erhalten, der mich ganz nett darauf aufmerksam machte, dass unsere Anzeige auf x einem Stadtplan zur Erneuerung fällig ist. Nun, wir haben keine Anzeige auf x einem Stadtplan am Laufen und deshalb ist da auch nix zur Erneuerung fällig.
"Doch, doch", meinte der Call Agent Fritz, "die Anzeige ist bis jetzt kostenlos auf Stadtplan x erschienen und müsste nun eben für weitere 2 Jahre zu einem Preis von CHF 2'400.-- erneuert werden". Kein Interesse! "Nun, dann müssen Sie diesen Auftrag kündigen, da ansonsten Ihre Anzeige weitere 2 Jahre auf Stadtplan x erscheint". Häää? Weshalb, bitteschön, soll ich etwas kündigen, das ich nie bestellt habe? Nun gerät der gute Call Agent Fritz doch tatsächlich ins stottern... Das sei eine Anweisung von ganz oben und die Anzeige (die wir nie in Auftrag gegeben haben) müsse unbedingt mit Unterschrift gekündigt werden, falls wir die Anzeige nicht um weitere 2 Jahre auf Stadtplan x schalten möchten.
Er wollte mir die Kündigung denn auch gleich per Fax zustellen und bat mich darum, diese umgehend zu unterschreiben und ihm per Fax zu retournieren. Dumm nur, dass wir keinen Fax mehr haben und er mir diese angebliche Kündigung per Mail zustellen musste. Da las sich denn auch das Kleingedruckte einwandfrei und hätte ich diese "Kündigung" unterzeichnet (was ich natüterli nie und nimmer auch nur für eine Sekunde in Erwägung gezogen habe), hätte ich damit tatsächlich die Anzeige auf Stadtplan x zum Preis von CHF 2'400.-- um zwei Jahre erneuert...

Ich bin immer noch ganz platt von dieser Masche! Der Call Agent Fritz will mich heute um 15.00 Uhr übrigens nochmals anrufen, falls ich bis dahin meine "Kündigung" nicht zurück geschickt haben sollte. Soll er! Dem werd ich aber gewaltig die Ohren lang ziehen! Klar, das Fritzchen ist nur eine kleine Speiche in einem Rad, das mit krimineller Energie angetrieben wird. Aber auch als Speiche trägt er seine Verantwortung. Der soll nur anrufen, heute um 15.00 Uhr! Ich bin bereit :-)


Freitag, 11. Juni 2010

Das Ideal

Ja, das möchte ich:
Eine Villa im Grünen mit grosser Terrasse,
vorn die Ostsee, hinten die Friedrichstrasse;
mit schöner Aussicht, ländlich-mondän,
vom Badezimmer ist die Zugspitze zu sehn -
aber abends zum Kino hast dus nicht weit.

Das Ganze schlicht, voller Bescheidenheit:

Neun Zimmer - nein, doch lieber zehn!
Ein Dachgarten, wo die Eichen drauf stehn,
Radio, Zentralheizung, Vakuum,
eine Dienerschaft, gut gezogen und stumm,
eine süsse Frau voller Rasse und Verve -
(und eine fürs Wochenend, zur Reserve) -
eine Bibliothek und drumherum
Einsamkeit und Hummelgesumm.

Im Stall: Zwei Ponies, vier Vollbluthengste,
acht Autos, Motorrad - alles lenkste
natürlich selber - das wär ja gelacht!
Und zwischendurch gehst du auf Hochwildjagd.

Ja, und das hab ich ganz vergessen:
Prima Küche - erstes Essen -
alte Weine aus schönem Pokal -
und egalweg bleibst du dünn wie ein Aal.
Und Geld. Und an Schmuck eine richtige Portion.
Und noch ne Million und noch ne Million.
Und Reisen. Und fröhliche Lebensbuntheit.
Und famose Kinder. Und ewige Gesundheit.

Ja, das möchste!

Aber, wie das so ist hienieden:
manchmal scheints so, als sei es beschieden
nur pöapö, das irdische Glück.
Immer fehlt dir irgendein Stück.
Hast du Geld, dann hast du nicht Käten;
hast du die Frau, dann fehln dir Moneten -
hast du die Geisha, dann stört dich der Fächer:
bald fehlt uns der Wein, bald fehlt uns der Becher.

Etwas ist immer.
Tröste dich.

Jedes Glück hat einen kleinen Stich.
Wir möchten so viel: Haben. Sein. Und gelten.
Dass einer alles hat:
das ist selten.

1927

Kurt Tucholsky (1890 - 1935)

Sichtbar unsichtbar

Gestern war Fenstergrossputztag! Um 8.00 Uhr kam Annemarie (dankedankedanketausendfachdanke!) und dann flitzen ein paar Stunden lang zwei Putzteufelchen von Fenster zu Fenster, putzen was das Zeug hilelt und um 11.00 Uhr war der ganze Zauber schon wieder vorbeii. Alle Scheiben blitzblank und sichtbar um ein Haar unsichtbar :-)

Wie sauber und wie blitzblank wir gestern unseren Job gemacht haben, hat sich bereits heute in den frühen Morgenstunden gezeigt, als das Teenie-Vögelchen aus dem Nestchen bei uns unter dem Dach mit tempogaracho in die saubere und blitzblanke Balkontüre donnerte. Autsch!
Es hat sich dabei das Füsschen verletzt, musste ein paar Federn lassen und sass danach minutenlang wie benommen da und musste sich erst einmal von diesem kleinen Schock erholen. Dann aber hüpfte es bereits wieder fröhlich umher und flog schliesslich zurück ins Nestchen, wo es mit lautem Gezwitscher bereits erwartet wurde!



War das jetzt eine Nachricht wert? Käumlich! Muss das die Welt wissen? Wohl eher nicht! Aber ich hab mich so toll gefreut, dass der Kleine wieder fliegen konnte und sich kurz davor vor mir noch in Pose warf, damit ich ihn abblitzen konnte, dass mir das locker ein paar Zeilen hier wert sind *freu*

Donnerstag, 3. Juni 2010

Das war mein Mai



Freude des Monats:
Das ist zwar schon ein halter Hut, aber ich hab immer noch total den Spass, wenn ich das Video sehe: "Faule Sau"!

Lacher des Monats:
Im Nachhinein war es dann wohl mein Nachbar, der mir im Mai gleichzeitig den Fremdschämer geliefert hat. Aber wenn ich so darüber nachdenke, dann hatte diese Episode tatsächlich auch so ihre lustigen Seiten! :-)


Fremdschämer des Monats:
Mein ruhiger (so dachte ich) Nachbar hat eine Dame, die - zugegebenermassen ein wenig unbedacht - ihr Auto über die Mittagszeit (!!!) mitten auf unserer (Privat!!!)-Strasse abgestellt hat, da sie mir was abgeben musste und wir bei einem kleinen Schwatz die Zeit vergessen haben, aufs allerübelste beschimpft! Pfff, ich kriegte alleine vom Zuhören rote Öhrchen und hab mich seit langer, langer Zeit mal wieder richtig fremdgeschämt! Hab ich schon erwähnt, dass es sich da um eine Privatstrasse handelte und all dies über die Mittagszeit geschah? Also alles haaaaalb soooo schlimm, oder?

Zusammenkunft des Monats:
An Papis Geburtstag hat sich seit langer Zeit mal wieder die gesamte Familie getroffen! Herrlich :-)


Song des Monats:
Natüterli "Satellite" von Lena Meyer-Landrut... Wie könnte es auch anders sein? Sie ist mir zwar ein klein wenig zu viel Göre, aber nichts desto Trotz bin ich von dem Mädel begeistert! :-)

Film des Monats:
"Liebe auf den 2. Blick" mit Dustin Hoffmann und Emma Thompson

Buch des Monats:
Der Schinken "Machtwechsel auf der Erde" von Armin Risi hat mich auch durch den Mai begleitet.

Essen des Monats:
Kartoffelgratin

Getränk des Monats:
Pepita Grape

Geburtstagskinder des Monats:
Mein Papi

Zitat des Monats:
Aus unserem Schweinehund-Kalender: Nur wer sich selbst verändert, kann die Welt verändern!